Freitag, 2. Dezember 2016

Die Weihnachtskerze








Der Film "Die Weihnachtskerze" geht auf die gleichnamige Erzählung von Max Lucado zurück. Er ist 1955 geboren und ist Missionar. Lucado verfasste neben seiner Missionstätigkeit bisher über 50 Bücher, in denen er vom Glauben erzählt.

Es beginnt mit der Erzählung von einer Legende, die besagt, dass alle 25 Jahre ein Engel beim Kerzenmacher in Gladbury erscheint und eine Kerze segnet. Derjenige, der die größte Not hat bekommt diese mit den Worten: "Zündet sie an und betet."
Sehr viele Jahre später kommt der junge Pfarrer David Richmond nach Gladbury. Er ist ein Mann der Tat, versteht es eigentlich aber auch zu predigen.
Als Mann der Tat sieht man Pfarrer Richmond zu Beginn. Dort hilft er einer jungen Frau, die man am Ende des Filmes nochmals sieht. Als Mann der Tat sieht man ihn den ganzen Film durch.
Es ist jedoch nicht nur die Geschichte von David Richmond, sondern auch von der Bevölkerung von Gladbury.
 Die Gräfin von Gladbury holt Richmond nach Gladbury, da der letzte Pfarrer verstorben ist. Seine Predigt kommt dort nicht so gut an. So bekommt Richmond von der Gräfin als Geschenk Predigten über die Weihnachtskerze. - Für Richmond ist dies alles nichts als ein Märchen und Aberglaube. Er regt sich sehr darüber auf. So ist es kein Wunder, dass er erst mal  Edward Haddington fragt: Warum nicht jeden Tag, warum nicht zum Tee.... - Die Antwort, die er dafür bekommt ist klasse!
Fast alle im Ort vertauen auf DIE EINE Weihnachtskerze, das wird während des Filmes deutlich - 
Da David Richmond beim Thema Weihnachtskerze nicht daran glaubt, predigt er auch dagegen. Ihm ist wichtig zu beweisen, dass auch ohne diese Kerze geholfen werden kann. Das zeigt er auf seine eigne Art und Weise.
Auch in dem Jahr kommt der Engel um eine Kerze zu segnen. - Nur geht diese verloren. Das Ehepaar Haddington reagiert darauf gegenüber der Bevölkerung so, dass diese nicht mitbekommen, dass es keine Kerze gibt, denn zu allen wird bei der Überreichung einer Kerze gesagt: "Zündet sie an und betet".- Der Pfarrer dagegen gibt durch sein Handeln ein Beispiel.
Dann passieren jedoch zwei Zwischenfälle, zum einen in der Kirche und David Richmond wird zu einem Kranken gerufen, für den er beten soll, was er nicht macht. "Ich glaube nicht an Wunder!" ist sein Kommentar. Warum wer bei diesem Kranken nicht bleiben konnte, stellt sich später heraus. Zum Gottesdienst kommt fast keiner mehr.

Irgendwann findet David Richmond heraus, dass viele in Gladbury eine Kerze erhalten hat. Er will die Leute  kompromittieren, macht dies in der Christmette und erlebt eine Überraschung.
Die gesegnet Kerze erhält der Pfarrer. - Und diese braucht er zum Schluss auch. Er findet wieder zum Glauben und glaubt auch an Wunder.

Eine Geschichte, die uns bewusst macht, dass zwar Handeln und Gebet zusammengehören, aber auch, was das Gebet bewirkt, wenn das Handeln nicht mehr reicht.

Es ist ein Film, den es sich lohnt, noch sofort im Advent anzusehen, er kann auch auf Weihnachten vorbereiten. - Und im Gegensatz zu vielen anderen Filmen, die man in dieser Zeit über Weihnachten sehen kann, ein Film der aus dem Glauben lebt.
Es gibt ihn dieses Jahr neu bei Gerth-Medien.

Der Film dauert ungefähr 96 Minuten
Er ist ab 6 Jahren freigegeben
Kosten: 14.99 €
Er kann hier bestellt werden.

Sonntag, 30. Oktober 2016

90 Minuten im Himmel





Der Film zeigt die wahre Geschichte des 38-jährigen Don Piper, der auch als Erzähler fungiert.  Er gehört zu den Baptisten und ist dort Pfarrer. 
Zu Beginn wird das kurz die Familie gezeigt. Dann erfährt man, in welchem Auftrag Don Piper unterwegs ist.
Ein alter Pfarrer gibt ihm hier einen guten Tipp: "Prüfen Sie ganz genau, ob Sie sicher sind, dass es das ist, was Gott wirklich von Ihnen erwartet." - Ein Satz, den jeder von uns auch bedenken sollte, wenn wir etwas vorhaben. Seine Ehefrau verspricht ihm, ihm zu unterstützen.
 Dann wird das Ereignis eingeblendet, um den es hauptsächlich geht: Bei starkem Regen ist Don Piper unterwegs. Er schnallt sich an, weil er einige Wochen vorher einen Strafzettel erhalten hat. Hier dran kann man erkennen, was es heißt, dass Gott denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt.
 Dann kracht es.  Don Piper wird für tot erklärt. Zwischendurch werden Bilder gezeigt, die anscheinend nichts mit dem Unfall zu tun haben, der Grund dafür ist später zu erfahren.
Als Don Piper ca 90 Minuten im Auto liegt, ohne dass sich jemand um ihn gekümmert hat, kommt ein Seelsorger vorbei, der den Eindruck hat, für ihn beten zu sollen. Das  Unwahrscheinliche passiert: Don Piper zeigt, dass er lebt.
Erst jetzt wird sich um Don Piper gekümmert, er kommt ins Krankenhaus. Während seines langen Aufenthaltes ist seine Ehefrau immer für ihn da.  Ganz deutlich ist zu erkennen, was das Eheversprechen "in guten, wie in schlechten Tagen" heißt, denn auch seine Frau Eva muss auf ihre Art und Weise kämpfen und auf Gott vertrauen.
Wie schwer Don Piper verletzt ist kann man im weiteren Verlauf des Filmes erkennen. Nun wird um sein Leben gekämpft. Don Piper hat aber den Himmel gesehen und möchte dahin zurück. So ist dieser Kampf nicht so einfach, keiner kommt so richtig an ihn ran. Doch eines ist möglich: Für ihn wird gebetet.
Der Pfarrer, der für Don Piper die Vertretung macht, sagt ihm eines Tages bei einem Besuch ziemlich klar und deutlich die Meinung, wäscht ihm den Kopf.  Erst da fängt Don Piper an, wieder leben zu wollen. Er arbeitet mit dem Pflegepersonal mit.
Durch den Unfall muss sich das ganze Leben der Familie umstellen. Dass Don Piper überhaupt überlebt hat und sehr schnell nach Hause konnte grenzt an ein Wunder. Es ist den vielen Gebeten auf der ganzen Welt zu verdanken.
 Als Don Piper nach Hause kommt, sind die Gemeindemitglieder für ihn da, lassen ihn nicht alleine.
 Was Don Piper erlebt hat, dass er im Himmel war, möchte er immer noch niemanden erzählen. Nur seinen Freund David erzählt er davon. Dieser macht ihm Mut:"Ist es denn nicht möglich, dass Gott dich in den Himmel holte, und dich dann zurückschickte, damit du deine Erfahrungen mit anderen teilst?" So fängt er an, davon zu erzählen.
Noch etwas weiteres wir Don Piper bewusst: Er kann den Menschen Mut machen, ehrlich mit ihnen reden, die das gleiche Schicksal haben, wie er im Krankenhaus hatte.

Durch den Unfall ist Don Piper seine Bestimmung; seine wirkliche Berufung bewusst geworden.
In der letzten Einstellung des Filmes wird kein Schauspieler gezeigt, sondern Don Piper selbst. Im Abspann sieht man dann Bilder von seiner Familie und  den wichtigen Stationen des Filmes.
 Bei den Extras des Filmes kann man noch einiges über Don Piper erfahren.

Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben
Laufzeit: 117 Minuten
Er ist für 14,99 €  bei Gerth Medien zu erhalten. Hier der Link zur Bestellung: 
http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=924923

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Internetverbindung

Quelle: Fotolia


Gerne würde ich wirklich regelmäßig, jede Woche, einen Eintrag zur Verfügung stellen.
Leider scheitert dies an der Internetverbindung. Immer wieder habe ich das Problem, nicht ins Internet zu kommen, obwohl ich verbunden bin. Grund ist hier auf dem Lande eine schlechte Internetverbindung mit alten Kupferdrähten. 
Vor dem Jahre 2019 wird es hier kein schnelles Internet geben, leider... 

Mindestens so lange heißt es, Geduld zu haben.

Montag, 26. September 2016

Pater Pio


 Am 23. September war der Gedenktag des Heiligen Pater Pio, daher habe ich einen Film über ihn eingestellt. Dieser Film scheint schon etwas älter zu sein, denn es ist am Schluss vom Seligen Pater Pio der Rede.


Über zwei einhalb Stunden dauert der Film, der das Leben von Pater Pio wiedergibt. Er ist in italienisch mit deutschem Untertitel. Einen bekannten deutschen Schauspieler gibt es übrigens hier zu sehen: Jürgen Prochnow
Der Film beginnt am Vorabend des Todestages von Pater Pio.  Ein Gesandter des Vatikans kommt. Schon hier wird die Demut Pater Pios sichtbar. Dieser Vorabend ist die Rahmengeschichte, die immer wieder eingeblendet wird.
Dann fängt der Rückblick an,den Pater Pio selbst erzählt.
Es geht mit der Kindheit von Pater Pio los. Schon in dieser Zeit fragt er sich, was Gott von ihm will. Es wird gezeigt, wie er schon als Kind fragen an Gott stellt, die mancher noch nicht mal als Erwachsener zu fragen wagt.
 Zunächst sieht es so aus, als ob Pater Pio kein Priester werden könne, da seine Eltern arm sind, doch sie möchten ihm sein Ziel ermöglichen.
In der nächsten Einstellung wird Pater Pio in das Kloster aufgenommen. Interessant ist hier, was bei der Einkleidung zu den verschiedenen Kleidungstücken gesagt wird. Es scheint fast wie ein Programm zu sein.
Schon zu Beginn des Ordensleben wird Pater Pio von einem Dämon/ vom Teufel angegriffen, auch dies ist im Film zu sehen. Und relativ bald wird Pater Pio auch von Krankheiten getroffen.
Die Leute setzen schon schnell Vertrauen auf Pater Pio, dass er mit seinen Gebeten helfen kann. Aber dieser zeigt den Leuten auch, dass sie selbst auch etwas tun müssen.
Pater Pio wird sich irgendwann seiner Unwürdigkeit gegenüber Gott bewusst; empfängt in diesem Augenblick die Stigmata, die er von sich selbst aus nie erhalten wollte. Die spricht sich herum und so wollen immer mehr Menschen zu Pater Pio kommen.  Wegen dieser Stigmata wird Pater Pio dann auch untersucht.
Was darüber veröffentlicht wird und einiges andere, ist niederschmetternd. Pater Pio wird verleumdet. Er lernt Demut.
Auch wenn Pater Pio demütig ist: Wenn es sein muss, sagt er die Meinung und führt so manch einen zum Glauben.
Die Anweisungen an Pater Pio kommen noch schlimmer! Vieles wird ihm verboten. Und: Er muss sich daran halten, die Messe nicht zu lange zu zelebrieren. - Als die Zeit genannt wurde, sind mir einige Priester eingefallen, die eine sehr würdige Messe (an Wochentagen) halten und  länger brauchen. Für solche Priester bin ich dankbar.
 Das Krankenhaus, vom dem berichtet wird,ließ Pater Pio wirklich bauen es war eines der größten Krankenhäuser und medizinisch auf dem neuesten Stand. Sogar der Spiegel berichtete darüber. Und auf dieser Seite  kann man das Krankenhaus sehen, wenn man etwas runterrollt.



 Auf der einen Seite handelt es sich um einen ersten Film, der auch zum Nachdenken einlädt, auf der anderen Seite ist dieser aber auch mit humorvollen Szenen umgeben.
 Die Bildqualität ist leider nicht immer die Beste.




Sonntag, 18. September 2016

Katholiken


Der Film Katholiken basiert auf den gleichnamigen Roman von Brian Moores.  Dieser hat ihn in  nach dem 2. Vatikanischen Konzil geschrieben.  Moores hat dieses Buch wohl geschrieben, als er zwar so einiges über die Diskussionen und/oder Ergebnisse dieses Konzils gehört hatte, aber die veröffentlichten Texte selbst noch nicht kannte. Dies ist daran zu erkennen, dass der Abt an einer Stelle sagt, dass Papst Johannes XXIII die neue Messe in der Landessprache einführte. - So steht es nicht in den Konzilstexten. Und die alte Messe wurde auch nie verboten, dies kann man aus SC 36§1 herauslesen. Bei § 2 heißt es über de Muttersprache:"...soll es gestattet sein, ihr einen weiteren Raum zuzubilligen.
Bei SC 54 steht sogar: "Es soll jedoch Vorsorge getroffen werden, dass die Christgläubigen, die ihnen zukommenden Texte des Mess -Ordinariums auch lateinisch miteinander sprechen oder singen können.

Der Inhalt spielt Ende des zwanzigstens Jahrhunderts nach dem 4. Vatikanischen Konzil. Vieles hat sich geändert.  Pater James Kinsella wird von dem Ordensgeneral nach Irland gesendet, zu "fanatischen, traditionsbewussten Mönchen", wie der General sich ausdrückt. Diese Mönche feiern die Heilige Messe in lateinischer Sprache, haben es nie anderes gemacht.
Pater Kinsella hat zunächst Schwierigkeiten, auf die Insel zu kommen, auf der die Mönche leben, denn er wird nicht als Priester erkannt. Während er wartet, um in das Kloster zu kommen, erfährt er, was im Umfeld der Insel alles beim Alten geblieben ist.   Im Kloster selbst unterhält er sich mit dem Abt. Hier erfährt er, dass die Nachfrage für Eintritte steigt. Erkennen kann man bei der Antwort, was es heißt, berufen zu sein und die Überlegung, ob wirklich jeder, der nachfragt, für konkret dieses Kloster berufen ist.
Was ist für den - im Film moderne - Missionar, ein Missionar und worin sieht des der Abt des Klosters? Die Antwort danach, auch das was der Abt sagt, erinnert mich ein wenig an einen Priester, der die Predigt vor ein paar Wochen mit einer Frage einer Studentin begonnen hat, nämlich ob Gott beim Wort zum Sonntag  denn schläft, denn über das, was im Wort zum Sonntag gesprochen wird, sind nicht christliche, sondern gesellschaftliche Werte.
Wenig später erklärt der Abt, was denn inzwischen als Ketzerei gesehen wird: "Die Orthodoxie von Gestern ist die Ketzerei von heute", so eine Definition des Abtes.
Eigentlich möchten viele junge Leute in dieses Kloster eintreten, doch sie scheitern an den Lebensbedingungen. So ist es auch heute noch oft in Klöstern.
Sehr gut wird Mysterium erklärt.
Beeindruckend auch, was Gehorsam heißt.
Der Abt und Pater unterhalten sich lange. Das Ende ist ungewöhnlich.

Das Buch ist im Blog Lara liest besprochen worden

Sonntag, 21. August 2016

40000 Punkte für den Himmel

Hier geht es um einen kurzen Film, der zum Nachdenken führen soll. Reicht es, wenn ich Kirchensteuer bezahle, aktives Mitglied in einer Gemeinde bin und versuche mich an die Regeln zu halten? Oder bedarf es mehr?
Und kann man es überhaupt schaffen, aus eigener Kraft in den Himmel zu kommen?


Die Punktezahl ist eigentlich egal. Einen ähnlichen Film kann man unten sehen: 


Es gibt einen Aspekt, der mir noch bei beiden Filmen fehlt:
Die Reue und die damit verbundene Beichte. Die Darstellung in diesen beiden Filmen ist diejenige, die vor allen die evangelischen (Frei-)Kirchen darstellen, alleine die Gnade.
Und es reicht daher auch nicht zu sagen: "Ich lebe mit Jesus, alles andere ist mir egal." Nein, es sind wirklich auch die Gebote wichtig und vor allen, was ich für den nächsten tue.




Sonntag, 14. August 2016

Don Camillo Teil 2

Quelle: Fotolia

Nun geht es weiter mit Don Camillo. Mir geht es dabei nicht so sehr um die Handlung insgesamt, sondern um die Stellen, in denen man christliches Denken un Handeln sehen und hören kann.

Der dritte Film der Reihe mit Fernandel heißt "Die große Schlacht des Don Camillo"

Schon ziemlich zu Beginn des Filmes erfährt Don Camillo, was es für Jesus heißt, wenn ein Priester Karriere machen will. Im Weltlichen sieht dies etwas anders aus, da dürfen die Menschen Karriere machen.
Don Camillo würde es auch gerne sehen, wenn sein Wille geschieht, auch darauf spricht Jesus ihn an.
Und wieder mal zur Beichte, wahrscheinlich verbunden mit Krankensalbung (damals noch letzte Ölung) Don Camillo scheut sich nicht, unter Todesgefahr zu einem Sterbenden zu gehen. Und egal wie er behandelt wird: Das Beichtgeheimnis ist bei ihm gut aufgehoben.
Auch sonst scheut er die Lebensgefahr nicht, wenn es gilt, dadurch Leben zu retten.
Und er hört auf alle Fälle auf Jesus, ist Ihm gegenüber gehorsam, selbst dann, wenn er so einiges am liebsten eben nicht tun würde. Da können wir von ihm lernen!
Er bringt einem Kind bei, sich vor dem Altar hinzuknien. Welcher Priester würde das heute noch so deutlich machen? (Wobei ich schon zugebe, dass ich einen Priester kenne, der mal einem Mann gesagt hat, er solle seinen Hut absetzten, weil gerade Heilige Messe ist. - Sagte er während der Messe.)
"Der Mensch kann sich jederzeit Gott nähern, auch nachts." Ein schöner Satz, den Don Camillo da spricht. Sind wir uns selbst dessen auch bewusst?

An mehreren Stellen ist zu sehen, dass Don Camillo aufrichtig bereut, wenn Jesus ihn auf einen Fehler aufmerksam macht. Er ist auch bereit, dafür Buße zu tun.


Weiter geht es mit  "Hochwürden Don Camillo"

In diesem Film haben es inzwischen sowohl Don Camillo, als auch Peppone Dank ihres Amtes bis nach Rom gebracht, beide treffen sich jedoch nach einer gemeinsamen Zugfahrt in dem Dorf wieder, in dem beide lange gewirkt haben.
Nach langen Jahren hört Don Camillo hier Gott wieder. Er hat den Eindruck, Jesus wäre in Rom den Menschen nicht so nahe wie in diesem Dorf. Don Camillo kämpft dort um eine sehr kleine Kapelle. Wenn man daran denkt, wie oft heute Kirchen und Kapellen einfach einem weltlichen Zweck übergeben werden oder gar abgerissen werden, könnte man hier fast davon lernen. Vor allem eines: Fast jeder im Film, der die Kapelle einfach so abreißen soll, hat Scheu davor.
Zum Nachdenken kann auch anregen, wie Don Camillo reagiert, als es eine Wohnung weniger im Volkshaus gibt. Er sieht dies anders.
Das Sakrament der Ehe wird von verschiedenen Personen sehr hoch gehalten.
Gott in den Alltag einbeziehen, in die Schwierigkeiten des Alltags. Wie oft machen wir das? Don Camillo macht es.
Und wie sehr ist uns selbst immer bewusst, dass wir uns in Gottes Hand befinden? Don Camillo ist es bewusst.
Weiterhin erkennt Don Camillo, dass der letzte Wille auch ein Ruf zu Gott sein kann.




Den 5. Teil mit Fernandel (Genosse Don Camillo) gibt es leider nicht auf deutsch bei Youtube, daher wird er auch nicht besprochen.

Es gibt noch zwei weitere Filme von Don Camillo und Peppone. Da diese jedoch auch nicht auf Deutsch sind, werden diese auch nicht weiter besprochen.