Sonntag, 18. Februar 2018

Der Schlunz - Theater für den Bürgermeister


Der Schlunz ist eine Serie.
 Zunächst wurde es von Harry Voß als Kinderbuchreihe geschrieben. Später gab es auch Hörspiele und schließlich Filme.
Dies ist der dritte Teil der Serie, die schon im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Schlunz ist ein Junge, der sein Gedächtnis verloren hat. Von Familie Schmidtsteiner wurde Schlunz im Wald entdeckt. Schlunz darf bei diese Familie bleiben, bis man seine Eltern findet. – Wäre da nicht Frau Rosenbaum, die Schlunz im Kinderheim sehen will.

Zum Film:
 Schlunz findet einen Feuerwerkskörper und möchte diesen abfeuern. Damit es niemand mitbekommt, soll es am See geschehen, zusammen mit Lukas. Ein Problem besteht darin, dass Nele mitkommen möchte, was die Jungen zunächst zu verhindern wissen. Als Nele auftaucht schießt sie einen Ball auf einen Baum. Alle Versuche, diesen herunterzubekommen scheitern. Da kommt Schlunz auf die rettende Idee. – Doch dafür schickt er Nele nach Hause. Nur: Nele taucht wieder auf, mit einer Leiter. Zudem kommt noch Frau Rosenbaum. Das Unglück nimmt seinen Lauf. So ist es kein Wunder, dass Frau Rosenbaum alles tun will, um Schlunz in ein Heim zu bringen.
Schlunz will Frau Rosenbaum zeigen, dass er auch etwas Gutes machen kann. Nur: Schlunz weiß nicht um seine Talente.
Als dann die Kinder vor dem Bürgermeister eine kreative Gottesdienst-Idee vorstellen sollen, überlegt Schlunz im Vorfeld, was alles gemacht werden kann, denn der Vorschlag von Adelheid gefällt ihm überhaupt nicht. Schlunz will das Ganze organisieren.

Gut hinein in den Film passen die beiden Bibelstellen die erwähnt werden. Zum einen die Berufung von David, den Gott erwählt hat.  Adelheid erzählt in der Bibelstunde den Kindern davon. Sie erzählt dabei, was Gott sagt: „Wisst ihr, ihr Menschen lasst euch viel zu oft von dem beeindrucken, was man äußerlich sieht. Ihr seht nur das Äußere, aber Gott der Herr schaut ins Herz.“  Die zweite Stelle ist aus einen Brief von Paulus, der Leib und seine Glieder.

Eine Nebengeschichte ist, dass Frau Rosenbaum alles tut, um herzhaft lachen zu lernen. – Dies „Dank“ des Gemeinderates. Am Ende lacht sie schließlich wirklich von ganzem Herzen.


Die FSK für die DVD lautet ab 6 Jahren, es wird aber vom Verlag 8 Jahre vorgeschlagen (So wie auch die Bücher)
Für 8,95 € kann die DVD hier erworben werden.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien und dem Hänssler-Verlag

Sonntag, 11. Februar 2018

Werden wir uns finden Das Schicksal der Katie Lapp Teil 3



Das Schicksal der Katie Lapp  Teil 3
 Teil 1 ist hier zu sehen und Teil 2 hier.

Katie lebt nun schon seit ungefähr einem halben Jahr in Mayfield Manor. Und Sie ist mit Justin zusammen, überlegt auch, ob sie Justin heiraten soll: „Er ist klug und freundlich, er arbeitet hart und ist praktisch veranlagt.  Wahrscheinlich hätte mein Amish-Vater so einen Mann gebilligt, “meint Katie. Im Laufe des Geschehens verloben sich die beiden.
Daniel ist immer noch in ihrer Nähe, beobachtet sie. Er  möchte Katie immer noch heiraten.  Als er bei Katie auftaucht, ist sie zunächst einmal geschockt. Ihre Verletzungen kommen hoch, denn viele Jahre hat sie Daniel nicht gesehen. So ist es kein Wunder, dass sie Daniel wegschickt, ihn nicht mehr sehen möchte. Rosie gibt Katie, die anscheinend zwischen zwei Männern steht einen guten Tipp: Nicht dass ich eine Expertin auf diesem Gebiet bin, aber vor einer gemeinsamen Zukunft mit ihrem Justin, müssen sie mit ihrer Vergangenheit abschließen.
Katie hätte gerne mehr von ihrer leiblichen Mutter gehabt, die inzwischen verstorben ist. Katie hat nun  Stiftung übernommen, Justin unterstützt sie als Geschäftsführer.
In dem Film wird eine Einrichtung für männliche Jugendliche unterstützt. „Sie benötigen und verdienen das Familienglück, das Gott für jedes Kind vorgesehen hat“, so Katie über diese Unterstützung. Diese Einrichtung muss renoviert werden. Daniel lässt sich daher dort als Bauarbeiter einstellen. Doch Katie zeigt ihm zunächst recht deutlich, dass sie nichts mit ihm zu tun haben will. Erst als Katie Daniel für eine bestimmte Arbeit braucht, sucht sie langsam wieder Kontakt zu ihm. Trotzdem macht Katie Daniel klar: „Es gibt kein zurück.“ Aber im Laufe des Geschehens ist von Daniel der Satz zu hören, der am Ende des 2. Teils stand: „Katie Lapp, du bist das schönste Mädchen auf der Welt. Und eines Tages hoffe ich dich zu heiraten.“
 Katie ist für diese Einrichtung bei  einem Bewerbungsgespräch dabei, stellt den Mann namens Richard auch ein. Es stellt sich später heraus, dass er eine sehr persönliche Beziehung zu ihr hat, von der Katie nichts wusste. Justin, der dem Bewerber nicht glaubt, entlässt ihn daraufhin wieder.

Katie schreibt zwar ihren Amish-Eltern, hat aber bisher keine einzige Antwort bekommen, da sie durch die Gemeinde gemieden wird. Auch die Eltern leiden darunter, halten sich aber an die Meidung. Rebecca hält dies jedoch nicht aus und liest die Briefe von Katie, obwohl es eine Ächtung/Meidung gibt. Ihr Argument ist, dass sie und Samuel als Eltern versprochen haben, Katie zu schützen und zu lieben. Zur Meidung sagt sie: „Ich weiß, dass es gut für Katies Seele sein soll. Darüber habe ich aber nichts in der Bibel gelesen. Manchmal ist das falsche Tun das Richtige, Samuel“

Nachdem so viel passiert ist: Katie hat Daniel wieder getroffen, sie ist mit Justin verlobt,  Richard wird entlassen, ihre Amish-Eltern wollen, dass sie zurückkommt und beichtet. Katie ist verwirrt, weiß nicht mehr, was richtig ist. Da gibt ihr Rosie einen Brief von Laura, Katies leiblicher Mutter. Rosie dazu: „Ein paar Tage bevor sie gestorben ist, gab sie mir den Brief, ich sollte so lange warten, bis Sie ihn irgendwann brauchen. Ich glaube, jetzt ist so gut wie irgendwann.“ Nachdem Katie diesen Brief gelesen hat, kommt es zu einer entscheidenden Wende in ihrem Leben. Ihr wird einiges klar und sie handelt danach. Und sie erlebt am Ende eine Überraschung, mit der sie wirklich nicht gerechnet hat.


Übrigens: Das Wort verhuddeln ist wirklich ein Wort, welches die Amische benutzen. Wer in Süddeutschland lebt kennt vielleicht hudeln.  („Nur ned hudeln“) Es könnte in die Gruppe gehören. Wer hudelt versucht alles schnell zu machen, macht dadurch oft Fehler weil es mit Hektik und Stress verbunden ist, ist auch nervös. Nervös trifft es meiner Meinung daher gut, nervös und verwirrt


Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Für 15,--€ kann die DVD hier erworben werden.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien

Sonntag, 4. Februar 2018

Kannst du mir vergeben? Das Schicksal der Katie Lapp Teil 2


 Das Schicksal der Katie Lapp  Teil 2   Über den 1. Teil ist hier zu lesen.

Katie, die von den Amishen geächtet wurde, hat Hickory Hollow auf der Suche nach ihrer Mutter verlassen. Sie lebt nun sozusagen „in der Welt“ und lernt diese von einer ganz anderen Seite kennen.
Zunächst sieht man, wie sie versucht den Führerschein zu machen, was ihr schwer fällt. Und sie ist zu vertrauensselig. Auch dies bekommt man von Anfang an mit.
Um ihr Geld zu verdienen, jobbt Katie. Nebenbei sucht sie ihre Mutter, was gar nicht so einfach ist. Da ihre Mutter einen Doppelnamen hat, sucht sie nach einer Laura Bennett.
Bei Laura breitet sich der Tumor weiter aus, es sieht nicht gut aus. So macht sie ihr Testament. Dabei werden weder ihr Mann Dylan noch Katie bedacht. Der Grund dafür ist im Film zu erfahren. Gleichzeitig bereitet Laura ein Stiftungstreffen groß vor.
Dylan will sich sein Erbe doch noch erschleichen. Als Katie Lapp sich meldet, um seine Frau zu sprechen gibt er die Antwort: „Sie wussten, dass es ihr nicht gut geht, es ist zu spät.“ 
Katie glaubt nun, dass ihre leibliche Mutter tot ist. Durch die Hilfe einer Kollegin erfährt sie das Gegenteil und macht sich auf nach Mayfield Manor.
Als auf Mayfield Manor eine Frau ankommt, die wie eine Amishe gekleidet ist, gehen alle davon aus, dass es sich um Katie handelt. Die junge Frau (Alyson) tut auch alles, um diese Meinung zu unterstützen. Dylan unterstützt diese These, indem er sagt, er hätte Katie gesucht und nun gebracht.
Laura freut sich, dass endlich ihre – wie sie meint – Tochter da ist. „Weißt du, dass kein Tag verging, ohne dass ich an dich gedacht hab?“, gibt Laura zu.
Als dann Katie auf Mayfield Manor auftaucht, deutet alles darauf hin, dass sie schon erwartet wird.  Für Katie sind die ersten Stunden eine Verwirrspiel, bis sie begreift. Sie merkt es auch, als sie sich den Kleiderschrank von Alyson ansieht. Als sie dabei erwischt wird, braucht sie nicht lügen. Ihre Antwort: „Ich wuchs nämlich auch in Pennsylvania auf und war immer fasziniert von den Amishen.“
In dieser Situation lernt Katie Justin kennen, der keine unbedeutende Rolle für sie spielen wird.
 Es sieht so aus, als ob Dylan wirklich an das Erbe kommt. Er bekommt mit, dass die Haushaltshilfe Katie Lapp ist und tut alles, damit Kathie Mayfield Manor verlässt.. Laura hindert ihn daran.  Dann kommt der Tag, an dem Alyson fast das Testament von Laura unterschreibt, in dem sie als Erbin eingesetzt wird Doch so weit kommt es nicht.
Laura stirbt fast zum Schluss. Nun ist Katie die Erbin. Und sie hat Justin an ihrer Seite.

Im Film ist zu sehen, dass Katie in Verbindung mit den Amishen, ihren Eltern dort bleibt. In einem Brief schreibt sie: „Bitte seid versichert, dass, obwohl sie meine Mutter ist und die Ursache der Adoption so viel Schmerz für uns alle ist, ihr doch immer meine wahren Eltern seid.“ Hier taucht Daniel Fischer auf, der ehemalige Jugendfreund von Katie, der sie sucht und auch findet. Doch er mischt sich nicht in ihr Leben ein, beobachtet sie nur. Aber ganz am Ende des Filmes verspricht er: „Katie Lapp, du bist das allerschönste Wesen, das von Gott je erschaffen wurde. Und irgendwann werde ich dich heiraten.“

Katies Beispiel in diesem Film; ihre Geduld, ihr Schweigen, können auch für uns ein Vorbild sein, in Geduld Gottes Handeln abzuwarten, besonders dann, wenn wir uns ungerecht behandelt fühlen. Beten und auf Gott vertrauen.

Ein paar spannende Momente gibt es in diesem Film

Zu Teil 3 geht es hier

Der Film ist freigegeben ab 12 Jahren
Die DVD kann für 15,--€ hier bestellen

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien

Sonntag, 28. Januar 2018

Was auch geschehen mag - Das Schicksal der Katie Lapp Teil 1




Das Schicksal der Katie Lapp – so der Untertitel einer Trilogie, die ich in den nächsten drei Wochen vorstellen werde. Diese Filme wurden nach Romanen von Beverly Lewis verfilmt.
Beverlys Lewis selbst war keine Amishe. Ihre Großmutter gehörte zu den Mennoniten alter Ordnung, die ähnlich wie Amishe leben. Die Großmutter von Lewis verließ die Mennoniten. Großvater und Vater von Lewis waren Prediger einer Freikirche.  
Was Lewis in ihrem Büchern von den Amishen einbringt, hat wenig mit dem wirklichen Leben dieser christlichen Gruppierung zu tun. In „Was auch geschehen mag“ erzählt sie frei die Geschichte ihrer Großmutter nach.

Gegensätzlicher geht es wohl kaum: Eine große Limousine und eine Kutsche der Amishe. Diese Einstellung sieht man zu Beginn des Filmes. Die Limousine ist auf den Weg zu den Amishen.
Katie wird als eine junge Frau vorgestellt, die gerne Gitarre spielt. – Etwas, dass bei den Amishen wohl verboten ist. Sie wird von ihrem Bruder Benjamin dabei erwischt. Mit der Gitarre verbunden sind Lieder, die Katie immer wieder singt. Lieder, die bei den Amishen verboten sind. Später sagt sie: „ Ich hab gebetet, gebetet, dass Gott sie mir aus dem Herzen reist, aber die Lieder bleiben in mir. Ich versteh nicht, warum ER mir Musik schenkt und ich sie nicht singen soll.“
Wie streng die Vorschriften bei den Amishen sind, ist immer wieder zu sehen. Katie bekommt dadurch ziemliche Schwierigkeiten, die sogar bis zum Ausschluss aus der Gemeinschaft gehen.
Zu erfahren ist auch, dass Katie kurz vor der Hochzeit mit dem Bischof steht.
Zwischendurch sieht man immer wieder Rückblicke: Katie, zusammen mit Daniel, ihrer großen Liebe.  Zu erfahren ist, dass er wohl ertrunken ist.

Laura Mayfield, die Frau aus der Limousine ist auf der Suche nach der Mutter von Katie, sie will ihr etwas Wichtiges sagen. Durch die alte Hebamme Ella-May, die manche Amishe für verwirrt halten, nimmt Laura Kontakt auf, gibt einen Brief weiter.
Laura und Rebekka sind durch ein Ereignis miteinander verbunden. „Diese Frau versprach uns in Ruhe zu lassen. Wir alle haben ein Versprechen abgegeben“, so der Vater von Katie, nachdem er den Brief gelesen hat. Er verbrennt ihn im Feuer. Doch Katie findet einen Schnippel von dem Brief. So  erfährt sie nach und nach, was es mit Laura und die Verbindung zu ihr auf sich hat.
Katie hat mehrere innere Kämpfe, muss sich selbst finden. Dies wirkt sich auch auf die Hochzeit mit dem Bischof aus. Schließlich verlässt Katie die Gemeinschaft und macht sich auf die Suche nach Laura.
Bevor Katie die Gemeinschaft verlässt, hat Ella-May für sie noch einen Rat: "Geh nicht, weil du denkst, du findest da draußen etwas, was du hier schon längst gefunden hast. Das Wunder ist nicht das Leben, dass du verpasst hast, sondern das, das du hast...Liebe brachte dich nach Hickory Hollow. Und wenn du jetzt geh'n willst, lass es bitte die selbe Liebe sein, die dich antreibt.


Nebenbei ist Beichte ein Thema, aber nicht so, wie in der katholischen Kirche. Am Handeln von Katie sieht man hier jedoch, dass sie die Buße nicht so ganz annehmen kann, ihr etwas anderes wichtiger als der Gehorsam ist.

Teil 2 ist hier zu sehen und Teil 3 hier.


 Der Film ist in Deutschland ab 12 Jahren freigegeben
Die DVD kann man für 15,--€ hier bestellen, die Blu-Ray für 14,99€ hier

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien

Sonntag, 21. Januar 2018

Vinzenz Pallotti - Ein Priester ruft die Laien

Gemälde von Bruno Zwiener
Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon

Nun ein Film über den Heiligen Vinzenz Pallotti. Leider manchmal eine etwas schlechte Qualität und einmal ist leider kurz der Ton weg.

Ab dem Jahre 1807 wird das Leben des Heiligen gezeigt.
Zunächst ist er Schuljunge. Die Szene, die hier gezeigt wird, ist für Vinzenz sein ganzes Leben lang typisch: Er verschenkt von dem, was er hat, gibt es den Armen. Seine Mutter sucht daher ein Gespräch mit Vinzenz Beichtvater, der meint: „Der Finger Gottes liegt auf ihm.“ – Die Mutter versteht.

Weiter geht es, nachdem Vinzenz schon Priester ist. Hier ist von Anfang an zu sehen, was es für Vinzenz Pallotti heißt, Apostel zu sein. Dieses Denken ist der Ausgang für sein Werk, welches er gründet. War er dafür tut und wie ist durch den ganzen Film zu sehen. Dort lernen wir auch Raphael Melia kennen, der Pallottis Ideen von Beginn an unterstützte. Wie und wo diese Vereinigung wirkt, ist in dem Film zu sehen. Aber auch Rückschläge gibt es, denn es gibt auch die „Gesellschaft zur Glaubensverbreitung“, die all dieses Tun für sich allein beanspruchen will.
Bekannt ist auch die Szene, in der Pallotti dem Kaufmann Jacoma Salvati  erzählt, dass seine Tochter geheilt ist. Dieser Salvati wurde bald ein Förderer des Apostolats. Pallotti ließ diesen dafür einen Weg gehen, der dem Kaufmann gar nicht so angenehm war. Im Film ist davon mehr zu sehen.
Weiterhin gut zu sehen, wie andere Priester, die Pallotti in der Seelsorge eigentlich unterstützen sollen, diesen an der Arbeit hindern. Hier lernen wir auch Elisabetha Sanna kennen, die eine große Stütze für Pallottis Werk wurde.
Die Vielfalt der katholischen Kirche zeigte Pallotti jedes Jahr in einer Festwoche. Hier wurde in den verschiedenen Riten zelebriert und auf verschiedene Sprachen gepredigt. – Auch wenn es alles katholisch ist, so doch eine Art Ökumene.

Die Kirche San Salvadore in Onda kommt hier zur Sprache. – Diese gehört den Pallottinern immer noch.

Ein paar Punkte aus dem Leben Pallottis kann man hier nachlesen














Sonntag, 14. Januar 2018

Allein die Wahrheit zählt - Johannes der Täufer


Wieder ein Film aus der Reihe „Superbuch“
Im Vorspann wird die Taufe Jesu gezeigt, dann beginnt die Geschichte. Chris bekommt von seinem Freund Sam einen Helm zurück, auf dem Video-Spiele sind. Wie sich herausstellt hat Sam illegal Spiele auf dem Helm geladen. Dies ist eindeutig stehlen. Chris wird von seiner Schwester und von Gizmo darauf angesprochen. Daraufhin werden die drei vom Superbuch auf eine Reise mitgenommen: „Ich bringe euch zu einem Mann, der immer und zu jedem die Wahrheit sagte, selbst wenn er sich und sein Leben damit in Gefahr brachte“, so das Superbuch.
Hier beginnt die biblische Geschichte. Die Freunde erleben, wie Johannes dem Volk predigt, damit sie umkehren, wie er Herodes mahnt, weil dieser die Ehefrau seines Bruders geheiratet hat. So ist es kein Wunder, dass Herodias zu Herodes sagt: „Jede Rede, die dieser Johannes über seinen Gott hält, untergräbt deine Autorität.“ So wird Johannes verhaftet. Doch Herodes hört diesem mit Begeisterung zu.
Die drei Freunde wollen Johannes helfen, der im Verlies gefangen ist und bringen sich dabei selbst in Gefahr. Sie bekommen auch mit, dass Salome nach einem Tanz den Kopf von Johannes des Täufers fordert.
Zwischendrin die Perikope, in der die Jünger von Johannes Jesus fragen, wer er ist.
                        Wieder zu Hause haben die Kinder verstanden, was richtig ist. „Johannes hat immer die Wahrheit gesagt, ganz egal, was das für Konsequenzen hatte“,  so Chris. Das wirkt sich auf sein Handeln mit den illegalen Spielen aus.      
                       
Zu dem Film sind Informationen gelegt, die auch Bibelstellen angeben.


Unter den  Extras ist ein weiterer Film über Johannes d. Täufer zu finden, der „Eine Stimme in der Wildnis“ heißt und aus dem Jahre 1983 ist.
Ein Professor, drei Kinder und ein Roboter landen mit ihrem fliegenden Haus im Jordan. Das Ganze in der Zeit Jesu. Johannes predigt, tauft und Jesus lässt sich taufen. Hier finde ich es theologisch etwas bedenklich, dass bei der Taufe die Taube nicht nur auf Jesus herabkommt, sondern in ihn eindringt, denn ER war Gott von Geburt an.
 Als Johannes den Kindern sagt, dass diese ihre Sünden ehrlich bereuen sollen,  fängt Justin damit zwar an, aber dann kommt es zum heftigen Streit unter den Kindern. So ist es kein Wunder, dass Johannes d. Täufer meint: „Ich fürchte, da sind etliche, die noch nicht für das Himmelreich bereit sind.“
Die Kinder treffen auch auf Jesus, der Nazareth verlässt um sein  Wirken zu beginnen. Nach der Taufe bricht ER in die Wüste auf.


Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren, jedoch sollten Eltern daran denken, dass jedes Kind unterschiedlich reagiert.

Die DVD kann für 9,95€  hier bestellt werden

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien und dem Hänssler-Verlag

Sonntag, 7. Januar 2018

Der Kompass Gottes


Susan Waters (eine Witwe) wird als Direktorin einer Schule verabschiedet, geht in den Ruhestand. Ihre hochschwangere Schwiegertochter Jessica nimmt die Ansprache von Susan für den Sohn von Susan auf. – So beginnt die Geschichte. Und es ist von Anfang an zu sehen, dass es sich um einen christlichen Film handelt. Susan sagt in ihrer Ansprache zu den Schülern: „Gott hat Pläne für euch.“
Der Sohn von Susan (David) ist im Krankenhaus als Arzt zu sehen. Immer wieder operiert er Jugendliche, die straffällig geworden sind.

In der nächsten Einstellung ist Jessica zu sehen, deren Wehen beginnen, als sie im Auto sitzt. Sie trifft auf Ely, der sie eigentlich ausrauben will und das Auto stehlen will. Stattdessen fährt er Jessica in die Klinik. Ely lässt seine kleine Schwester Naomi zurück, der er sagt, sie solle nach Hause gehen. In der Klinik angekommen, wir Ely sofort von einem dort anwesenden Polizisten verhaftet.
Dank Ely wurden Jessica und deren Baby gerettet. Susan nimmt daher mit Ely Kontakt auf. Als sie ihn im Gefängnis besucht meint Susan: „Ich bin fest überzeugt, Gott will, dass ich hier bin.“
Susan nimmt Ely zu sich. Der Jugendrichter macht sie darauf aufmerksam, dass Jugendliche im Gefängnis zwar zu Gott finden, doch sobald sie entlassen sind, wieder in der Kriminalität landen. Susan wagt den Schritt trotzdem und zahlt dafür einen hohen finanziellen Preis. Und  es kommt noch mehr dazu: Wie zu erwarten haut Ely ab. Aber es hat einen Grund.
David, der als Arzt immer mit kriminellen Jugendlichen zu tun hat, lehnt Ely ab, zeigt ihm dies auch deutlich. Doch irgendwann ändert sich sein Verhalten gegenüber Ely.
                David versteht seine Mutter nicht, doch deren Vertrauen in Gott ist unendlich groß. „Es scheint alles im Moment verwirrend, aber ist es nicht. Gott hat einfach alles noch nicht klar gemacht“, so Susan.
Während für David einfach Zufall ist, was da passiert ist, nennt es Susan Fügung. Sie glaubt, dass Gott seine Hand im Spiel hat und findet tatsächlich einen Hinweis in ihrem Haus.
Weil Ely weggelaufen ist, muss er nochmals vor Gericht. Doch seine Haftstrafe wird in Bewährung gewandelt. Zusätzlich gibt es für ihn und seine Schwester noch eine glückliche Wendung im Leben.

Zwischendurch werden kurze Rückblicke aus dem Leben von Susan gezeigt, als sie an ihren verstorbenen Mann denkt. Sie unterhält sich übrigens auch mit ihm

Einige sehr gute Aussagen/Dialoge sind in dem Film, bei der jeder persönlich überlegen kann, was dies für den eigenen Glauben zu sagen hat.

Und warum heißt der Film nun  „Der Kompass Gottes“? Das wird in der Geschichte nicht nur einmal beantwortet.


Der Film ist freigegeben ab 12 Jahren. Man kann ihn für 15,00€ hier bestellen.
 Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien