Sonntag, 21. Mai 2017

Die Apostelgeschichte


Immer noch sind wir in der Osterzeit, es geht auf Pfingsten zu. Da lohnt es sich, sich einmal mit der  Apostelgeschichte zu befassen.

Der hier gezeigte Film (zwei Teile) ist schon etwas älter. Der Erzähler ist sehr gut, bringt auch Spannung hinein. Und übersetzt in einer ganz eigenen Art.

Oben ist der erste Teil des Filmes, unten der zweite Teil.

 Übrigens: Der Film dauert nicht über 200 Minuten!




Sonntag, 14. Mai 2017

Das Wunder von Fatima




Gestern wurde der „Gedenktag Unserer Lieben Frau von Fatima“ begangen. Es war der 100. Jahrestag der Erscheinungen. Aus diesem Grunde möchte ich heute diesen Film vorstellen.
Wenn ich es richtig sehe, heißt der Film im Original „Die Frau von Fatima“.

 Für den Film wurden eher Jugendliche als Darsteller für die drei Kinder genommen, daher erscheinen diese hier Jacinta, Francisco und Lucia älter, als sie wirklich waren.

Es fängt damit an, das die drei Kinder beim Schafe hüten sind. Jacinta und Francisco fällt auf, dass mit Lucia etwas nicht stimmt, doch sie will es nicht sagen, verneint es. Kurze Zeit später ist ein helles Licht zu sehen. Die Kinder knien hin und fangen an, den Rosenkranz  zu beten.  Sie empfangen eine Nachricht, es geht hier nicht einfach nur darum den Rosenkranz zu beten. Wer richtig hinhört, der kann sich überlegen, ob dieser Botschaft nicht jeden einzelnen von uns gilt und ob wir dazu bereit sind.
 Die Kinder sollen fünf Monate am gleichen Tag kommen. – Und ihnen ist klar, dass sie nichts erzählen dürfen, weil man ihnen nicht glauben würde, doch natürlich können sie sich nicht daran halten.
Die Eltern der Kinder verhalten sich so, wie sich wohl alle Eltern zunächst verhalten würden. Für die Kinder ist dies daher nicht leicht. Das Volk macht sich über Lucia lustig.
Schon bald spricht das halbe Dorf über diese Erscheinungen. Der Pfarrer denkt, es liegt daran, dass Lucia zu wenig geschlafen hat. Er will aber auch nicht, dass es weiter erzählt wird, vor allem auf Grund der Einstellung des Staates zur Kirche. Kurze Zeit später wird in einer Frequenz gezeigt, wie Portugal in der damaligen Zeit mit Geistlichen umgeht. Dieses Vorgehen spielt in dem Film eine Rolle. Auch die drei Kinder haben darunter zu leiden.
Eine Nebenrolle spielen auch der Bürgermeister Oliviera und dessen Frau. Sie haben zwei gänzlich unterschiedliche Meinungen über Fatima.
Sehr knapp ist auch zu sehen, dass es kurz vor dem 13. Oktober zwischen denjenigen, die an die Erscheinung glauben und denen, die alles verhindern wollen, zu Auseinandersetzungen kommt.
Aber auch zu sehen: Dass anscheinend schon von Beginn an die Kranken gebracht worden sind. (Ähnlich wie in Lourdes)
 Am 13. Oktober werden schließlich viele Menschen zum Glauben geführt.

Im Film verhalten sich die Eltern von Lucia anders als die Eltern von Jacinta und Francisco, als sie von der Erscheinung hören. Ich habe den Eindruck, es wird bewusst versucht darzustellen, dass man sich verschieden gegenüber dem Gehörten verhalten kann.
Die Botschaften, die die Muttergottes in dem Film gibt, können für jeden von uns sein. Auch die Dialoge, die mit dem Glauben zu tun haben berühren und können uns immer wieder neu zu einem tieferen Glauben helfen.

Die Muttergottes wird nicht von einem Menschen dargestellt. Die Macher des Filmes haben es sehr gut gelöst, wie ihre Erscheinung dargestellt wird



Sonntag, 7. Mai 2017

Der Preis des Glaubens



Aus der Sicht von Brendan, einem jungen Straftäter wird diese Geschichte gezeigt. Er war einige Jahre im Gefängnis, dort zunächst in Einzelhaft. Wie er dort zum christlichen Glauben kam, erzählt er im Verlaufe des Filmes. Er war schon in vielen Pflegefamilien und kommt nun zu einem christlichen Ehepaar. (Mike und Vanessa) Diese Eheleute haben schon einiges durchgemacht: Ihr einziger Sohn, ein Polizist, wurde im Dienst  erschossen.  Vanessa fällt es daher schwer an Gott zu glauben, geschweige denn am kirchlichen Leben teilzunehmen. „Ich fühl mich verlassen von diesem Gott, zu dem ich all die Jahre gebetet habe. Wieso hat er das zugelassen?“ lautet irgendwann ihre Frage.
Mike, der Ehemann ist Lehrer an der Schule, an die Brendan kommt. Nach dem Schulunterricht gibt er auch noch Bibelstunden.
An dieser Schule findet Brendan auch einen Freund. Die beiden finden bei einer Autofahrt ein Mädchen namens Nathalie in einem Auto, welches einen Unfall hatte. Nathalie spielt im Laufe des Filmes noch eine wichtige Rolle. Mike glaubt nicht, dass Brendan zufällig beim Unfall dieses Mädchens dabei war. „Gott hat einen Plan“ sagt er zu Brendan.
Die bis jetzt genannten Personen stehen auf der einen Seite. Sie versuchen alle ihren christlichen Glauben zu leben.
Eher neutral ist Russell, der Polizist. Aber er kennt die Geschichte von Brendan. So ist es kein Wunder, dass er ein Auge auf Brendan hat. – Aber auch, weil er die Rückfallquoten nur zu gut kennt.
Auf der anderen Seite gibt es die ehemaligen Kumpel von Brendan, die versuchen allen, aber auch wirklich alles zu unternehmen, damit er wieder bei ihrem Treiben mitmacht oder ins Gefängnis muss.  Dies kann man innerhalb des Filmes auch gut mitbekommen. Weil diese Geschichte von Nathalies Rettung in den Nachrichten gesendet wird, erfahren Brendans ehemalige Kumpels davon und besuchen ihn in seinem neuen Heim, mitten in der Nacht.

Man bekommt mit, dass Nathalie, dass Mädchen, sich in der Vergangenheit verändert hat. Die Mutter weiß nicht warum, denn Nathalie zieht sich zurück. Im Laufe des Filmes ist zu erfahren, warum sich Nathalie so verändert hat. Sie erzählt es Brendan und schließt mit dem Satz: „Aber erzähl mir jetzt nicht, der Glaube könnte es richten, denn ich habe mich für immer von Gott entfernt.“

Nicht alle Personen in diesem Film haben Verständnis für Menschen, die bewusst ein christliches Leben führen wollen. So lautet eine Aussage von Nathalies ehemaligem Freund „Nicht zu vergessen, dass sie die allergrößten Heuchler sind!“ Und zu  Nathalie gewandt meint er: „ Hör dich doch mal an! Du hörst dich schon an, wie so eine Bibeltante.“

Einen weiteren Punkt spielt ein Club von Schülern und Jugendlichen, die damit nicht einfach nur Gutes tun wollen, sondern auch den christlichen Glauben verbreiten möchten. Brendan weiß nicht, wie er sich entscheiden soll, ob er mitmachen soll, oder nicht. Er wendet sich damit an Mike, der ihm zu verstehen gibt, dass wir auch für das Bezahlen, was wir unterlassen. Daher soll Brendan gut abwägen.
 Brendan macht bei dem Club mit und erzählt seine Geschichte. Gleichzeitig stellt er ein Haus zur Verfügung, ohne zu wissen, wie man dafür Geld auftreiben könnte. „Was unmöglich ist für den Menschen, ist möglich für Gott“, antwortet ein Mädchen.

Ob Brendan durchhält, nicht wieder kriminell wird, ob er sein Leben mit Gott durchhält und die anderen wieder zu Gott finden, das erfährt man dann zum Teil erst ganz zum Schluss des Filmes.

Es dauert etwas, bis man in das Geschehen des Filmes kommt, aber es lohnt sich, diesen bis zum Schluss anzusehen.



Sonntag, 30. April 2017

Der Priester ist tot


Es handelt sich bei „Der Priester ist tot“ um eine Folge aus der Serie „Soko Stuttgart“, eine Krimiserie, die im Vorabendprogramm läuft, somit handelt es sich also um keinen spezifisch christlichen Film. Aber es spielt sich im christlichen Milieu ab. Die hier gezeigte Sendung wurde erstmals am 11. Dezember 2014 ausgestrahlt.

Ein Priester wird ermordet. Dieser wird im tot im Beichstuhl gefunden. Warum er ausgerechnet dort liegt, stellt sich im Laufe der Sendung heraus.
Nun sollen die Ermittlungen beginnen.  Im Fokus der Ermittlungen stehen: Pfarrer Häubl, der pensioniert Vorgänger, Claudius von Seggern, ein Priesteramtanwärter , der einige Wochen vorher einen Suizidversuch unternommen hat, Frau Keller, die Pfarrhaushälterin und Holger Bolz, der noch nicht lange in der Pfarrgemeinde arbeitet und als Sozialfall gilt.
In dieser Sendung werden einige Klischees wiedergegeben. Und auch einige Fakten, die zeigen, dass die Macher der Sendung sich in der katholischen Kirche nicht auskennen.
Zu dem Toten heißt es „Pfarrer Menzinger soll ein fröhlicher, verträglicher, umgänglicher Mensch gewesen sein. – Allerdings konservativ.“
Pfarrer Häubl ist für die Finanzen zuständig und setzt diese anscheinend einfach so ein, wie er will und fragt nicht nach dem wirklichen Zweck. Er ist vom Pfarrgemeinderat dazu ernannt worden. Und laut Pfarrer Häubl hat die Polizei keine Befugnis, die Finanzen einzusehen, dazu müsste diese sich erst an den Bischof wenden.
Natürlich wird auch der Zölibat in Frage gestellt. – Und die moralischen Werte derjenigen, die Priester sind oder Priester werden wollen. So hatte Claudius von Seggern  einige Zeit eine Beziehung. Dabei handelt es sich übrigens ausgerechnet um die Tochter einer Ermittlerin.
Zum kurzen (persönlichen) Gebet geht Pfarrer Häubl extra in die Kirche und Claudius von Seggern, der zum Schluss Diakon ist, zieht sich für das Rosenkranzgebet extra um.
Weiterhin ein paar  Dialoge, über die ich schmunzeln musste, zum Beispiel:
·         Als die Polizei auf Pfarrer Häubl trifft und fragt: „Pfarrer Häubl?“ kommt von ihm die Antwort: „Hochwürden wäre die korrekte Antwort.“
·         Nach einer Befragung der Polizei, schließt die Kommissarin mit: „Danke Hochwürden.“ Sie bekommt die Antwort: „Bitte, meine Tochter, gerne.“
·          Für die Ermittler gilt, hier mitten in Deutschland: „Die Kirche ist ein Staat im Staat.“

Wer den Film aufmerksam anschaut, dem wird noch so einiges andere auffallen,  was ziemlich übertrieben ist. Jedenfalls interessant, wie die katholische Kirche in der heutigen Zeit dargestellt wird.







Sonntag, 23. April 2017

Mary's Land

Trailer 1

Der Film hat mich beeindruckt. Es geht hierbei um das Wirken der Gottesmutter. – Und zwar in nachbiblischer Zeit.
Zunächst beginnt der Film fast wie ein Krimi. Dann werden Menschen gezeigt, deren Leben durch Maria verändert wurde. Diese Interviews sind realistisch, der Film geht also mit in eine Dokumentation über. Und trotzdem wird es nie langweilig. Gezeigt werden zum Beispiel ein Fotomodell, eine Tänzerin und ein Manager, die über Maria wieder zum Glauben gefunden haben.
Etwas einseitig ist die Aussage zu Marienwallfahrtsorten, denn es wird vor allem auf einen großen Wallfahrtsort der heutigen Zeit eingegangen. Aber in allen Wallfahrtsorten geht es so zu.



Trailer 2

Mary’s Land, ein Film der noch in den Kinos läuft. Allerdings leider nicht überall, man muss schon suchen, wo dieser Film läuft. Und es gibt den Film auf DVD zu kaufen

Sonntag, 16. April 2017

Auferweckt - die große Überraschung

Quelle Fotolia

Nochmals eine Geschichte aus dem Bibelkrimi.
Cora und ihre Freunde merken zu Beginn ein helles Leuchten und eilen zu der Stelle, von der es gekommen ist. Sie treffen auf zwei Frauen, die ihnen erklären, dass Maria Magdalena von Hreel entführt worden ist. Dieser geht mit ihr und Professor Petersen nach Jerusalem zu Pontius Pilatus und Kaiaphas.
Zu ihrer Überraschung erfahren Pontius Pilatus und Kaiaphas, dass Jesus lebt.
Natürlich will Hreel wieder alles tun, um die Bibel zu vernichten. Er erfährt, wo die Emmausjünger Jesus begegnen werden und will dies verhindern, er will ja verhindern, dass erzählt wird, dass Jesus lebt. Als letztes Mittel richtet Hreel in Anwesenheit von Professor Petersen sein Messer auf Cora und droht, diese umzubringen, wenn der Professor ihn nicht zu Jesus führt.
Gezeigt wird auch die Angst der Jünger und Freunde Jesu, die versuchen wollen, sich vor Kaiaphas zu verstecken.
Hreel hat wieder das Nachsehen. „Sie hatten von Anfang an keine Chance, Hreel, Sie haben sich mit Gott selbst angelegt.“ – Das sagt ziemlich zum Schluss der Professor zu Hreel. Ein Satz, der bestimmt nicht nur für Kinder gedacht ist.





 Dies wird bestimmt nicht der letzte Teil von "Chi Rho"  sein, welche ich hier poste. Es wird zwischendurch immer wieder mal diesen biblischen Krimi geben.

Sonntag, 9. April 2017

Angekommen - der Einzug in Jerusalem

Quelle: Fotolia

Das kurze Video über den Einzug Jesu in Jerusalem ist aus einer Serie für Kinder. Es ist sozusagen ein „Bibelkrimi“. Neben den biblischen Geschichten sieht man Professor Petersen mit seiner Tochter Cora und ihren Freunden. Dann gibt es da noch Hreel, den Gesandten des Bösen, der die Bibel vernichten will und eine Welt des Bösen aufrichten will.
Chi Rho, eine Art goldener Vogel (der sich in die Zeitmaschine umwandeln kann) erklärt immer wieder mal die biblischen Zusammenhänge.
Es beginnt damit, dass Cora durch eine Art Zeitmaschine in Jerusalem ankommen. Es ist kurz vor dem Einzug Jesu in Jerusalem sie treffen auf einen Dieb. Habib, der im gleichen Jahr wie Jesus geboren ist und die Zeitreisen mitmacht, kennt diesen Dieb noch von früher. Das alles ist eine Nebengeschichte.
 Es stellt sich heraus, dass der Dieb Barabbas für Hreel arbeitet, der die Bibel vernichten will, für ihn stielt er Esel, damit Jesus nicht auf einen Esel in Jerusalem einziehen kann.
Mit allen Mitteln wird also von Hreel versucht, den Einzug Jesu in Jerusalem zu verhindern. Ob es ihm gelingt, kann man im Film sehen.



Ostersonntag wird man wieder ein Teil der Serie sehen können.